künstlerischer Workshop
Donnerstag, 7.5.26 von 18:00 – 20:00 Uhr
Durch die Perspektive der Tiere - eine kreative Annäherung
Treffpunkt: Eingang Dammweg/Ecke Kiehnwerderallee, 12437 Berlin
(https://maps.app.goo.gl/ypQnwBLiVSTPU1am8)
In diesem Workshop versuchen wir, die Welt aus der Perspektive eines Tieres zu betrachten.
Wir beginnen mit einem Spaziergang durch den Spreepark, bei dem wir unsere Umgebung bewusst wahrnehmen. Dabei wollen wir uns in verschiedene Tiere hineinversetzen und gemeinsam überlegen, wie deren Perspektive auf den Spreepark sein könnte: Welche Perspektive nimmt hier ein Vogel, eine Ameise oder ein Fuchs ein?
Wie kann Kunst den Dialog zwischen Ökosystemen und Gesellschaft stärken?
In research:
Transitions of Decay and Rebirth
In den Skulpturen verbinden sich mehrere Ökosysteme. Sie beherbergen Insekten, Pilze und Moos. So bringen sie Leben in biologisch verarmte Areale, z.B. überwirtschaftete Flächen oder den städtischen Raum. Es ist Kunst, aber für die Natur.
Für die im Außenraum aufgestellten Objekte werden bearbeitete Baumstämme mit einer lokalen Pilzart besiedelt. In der Folge bildet sich auf ihnen auch ein Habitat für Pflanzen wie Moose sowie für verschiedene Insektenarten, während das Holz darunter immer mehr verschwindet und allmählich zu Humus zerfällt. Alle Mitwirkenden werden Teil eines übergreifenden Kommunikationsprozesses, sowohl nach innen wie nach außen.
Die Stämme werden durch Myzel, das ähnlich unserem Nervensystem funktioniert, zu einer lebendigen und kommunizierenden Skulptur. Die örtlichen Wetterbedingungen und die Landschaft werden sich darauf auswirken, so dass sich das Werk ständig verändert. Ich platziere diese Schwellenwesen bewusst an Schnittstellen von Orten um Grenzen zu verbinden.
Die Natur ist meine Kooperationspartnerin in diesem lang anhaltenden Prozess von Wachstum und Verfall und Austausch.